Namensrecht und Dispositionen der Namenswahl

Persönlich bin ich der Ansicht, das es im Sinne der Liberalisierung des bürgerlichen deutschen Namensrechts gut wäre, jedem Bürger ab dem erreichen der Volljährigkeit das Freie Recht zuzugestehen, entweder den bisherigen Namen (meist der in der Ehe der Eltern durch den ehelichen Vater vermittelten , bei den elterlichen Eheleuten meist zum Ehenamen unter Aufgabe des Mädchennamens der Mutter/ Ehefrau zugunsten des als Ehename angenommen Familiennamens des Ehemannes) zu behalten, oder aber zwischen dem Namen der väterlichen oder der mütterlichen Linie zu wählen (auch wenn die Mutter einen Geburtsnamen mit Adelsbezeichnungen vor ihrer Eheschliessung hatte) oder aber den erwiesenen Familiennamen eines Vorfahren zumindest bis zu den Altgrosseltern (Ur-Ur-Urgrosseltern ) aus der Vaterslinie oder der Matrilinearen oder Patrilinearen Mutterslinie ohne behördliche Beschränkung wählen zu dürfen, denn das traditionelle Sippenverständnis nachdem sich die Familienrechtliche Stellung nur nach Patriachalischen Patrilinearstammlinien des Sippenverbandes ehelichen Vaters (Rein vom Vater über Söhne , wobei mitgeborene Vaterstöchter ausheiraten und die Vaterslinie verlassen und aufzugeben haben ohne Recht auf Rückkehr mit allen Rechten einer zuvor unverheirateten mitgeborenen Vaterstochter) inklusive „Gattenrecht/Gattengewalt“ richtet, ist mit dem modernen Demokratieverständnis in der Bundesrepublik Deutschland der gewandelten sozialen Realität und bereits bestehenden Wahlmöglichkeiten bürgerlich-rechtlicher Regelungen und dem NÄG/NamändVwV, nicht vereinbar.

 

 

Madrid , 03.06.2016

 

Alexander Trenewan

Werbeanzeigen